Die Teilnahme an Kursen und Workshops ist eine gute Möglichkeit, deine Fähigkeiten und Kenntnisse als Selbständiger weiterzuentwickeln.

Welche Art von Kursen kann ich absetzen?

Du kannst alle Kurse steuerlich geltend machen, die in direktem Zusammenhang mit deiner beruflichen Tätigkeit stehen.

Denk daran, dass das Finanzamt eventuell zusätzliche Informationen über den Kurs sehen möchte, um zu überprüfen, ob er in direktem Zusammenhang mit deiner Arbeit steht. Es wird empfohlen, die Details des Ausbildungsprogramms wie Lehrplan oder anderes relevantes Material für eine zukünftige Steuerprüfung aufzubewahren.

Beispiele für Kurs- und Weiterbildungsformen sind:

  • professionelle Kurse

  • Online-Kurse

  • Webinare

  • Seminare

  • Sprachkurse

  • Bücher und Zeitschriften

Es genügt jedoch nicht, dem Finanzamt die Form des Kurses mitzuteilen. Viel wichtiger sind die Inhalte deiner jeweiligen Kurse. Damit deine Fortbildung steuerlich anerkannt wird, muss sie dir ermöglichen, deine „berufliche Handlungsfähigkeit zu erhalten und anzupassen oder zu erweitern und beruflich aufzusteigen“. So steht es im Berufsbildungsgesetzt (BBiG) § 1.

Ist die Anzahl der absetzbaren Kurse begrenzt?

Du kannst bis zu 4000 Euro an Ausbildungs- und Weiterbildungskosten pro Jahr absetzen. Auf wie viele Kurse du deine Ausgaben verteilst, bleibt dir überlassen.

Die Steuerleitfäden von Sorted geben Selbstständigen nur erste Hinweise in Steuerfragen und erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Sie stellen keine Rechts- oder Steuerberatung dar und ersetzen keinen Steuerberater. Wende dich bitte an einen Steuerberater, um eine genaue Auskunft zu deinem speziellen Fall zu erhalten. Du kannst jederzeit einen Steuerberater über die Sorted-Plattform anfragen.

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